Glorious Bastards

Über das neue Lokal „Glorious Bastards“ in den neuen Promenaden Galerien wurde relativ viel medialer Tamtam gemacht. Das könnte auch daran liegen, dass der Vermieter des Gebäudes die Besitzer der OÖ Nachrichten sind und ihre neuen Galerien natürlich dementsprechend promoten.

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Obwohl es sich unweit meines Arbeitsplatzes befindet, hat es doch etwa 14 Tage gedauert, bis ich einen Mittagstermin dorthin legen konnte. Hätte es am Sonntag auch geöffnet, wären wir vor 10 Tagen auch schon dort gewesen. Wir standen da jedoch vor verschlossenen Türen und haben uns geärgert, dass nun wieder 3 Lokale (neben Glorious B. eröffnete der selbe Betreiber „Soulkitchen“ nebenan auch ein MyIndigo und das Kaffee Barefood) nicht zum Ziel eines Sonntagsspaziergang in der Linzer Innenstadt herhalten können.

Die Erzählungen über das Glorious B. von Freunden, sowie Freundes-Freunden und auch von Freundes-Freundes-Freunden, die mich in den letzten Tagen ereilten, waren eher durchwachsen. Offenbar seien die Wartezeiten sehr lange und ein gemeinsames Servieren der Hauptspeisen wird nicht geschafft. Manche Speisen wurden kalt serviert und der Preis wurde oben drein auch noch als sehr hoch beschrieben. Das Ambiente der Lokation wurde jedoch sehr gelobt und auch das Konzept Burger/Pizza/Bierbar fanden viele super. Dass Mitarbeiter dort oder da gerade am Beginn noch etwas mehr Zeit brauchen, ist verständlich und wurde „verziehen“. Folgend eine Collage mit ein paar Eindrücken des Streetfood-Style-Artigen Lokals.

IMG_1422-COLLAGE.jpgWie es sich heutzutage gehört, ist die Küche nicht versteckt im Hintergrund – sondern diese wird mitten in den Raum geholt. Mich hat die Einrichtung auch sehr angesprochen. Das reichliche Angebot – insbesondere an Getränken – war top. Dies überrascht mit Blick auf den Eigentümer von Soulkitchen – der Innviertler Brauerei Raschhofer – auch wenig.

Beim Betreten des Lokals wurden wir sofort angesprochen und von dort aus prompt zu einem Tisch geleitet. Ausgebucht dürften sie zur Haupt-Mittagszeit aktuell noch nicht sein, war unser Eindruck beim Blick auf die vielen leeren Plätzen. Die Mitarbeiter waren alle sehr freundlich und professionell. Auch die Getränke wurden rasch aufgenommen und ebenso flott serviert. Auf die ungleichen Servierzeiten für die Hauptspeisen wurden wir hingewiesen und haben und aufgrund dessen für die selbe Speise – einen Burger – entschieden. Wir waren – um kurz auf das Logo vom Beginn des Blog-Artikels zu replizieren – beim Butcher zu Gast. Dieser Bezug zum Ursprung der Speise wird im Lokal auch offen zur Schau gestellt – siehe das 2. Bild auf folgender Collage – und das finde ich auch gut und lobenswert so. Ähnlich machen dies auch Stadtliebe, Paul’s (beide auch vom selben Betreiber) und auch das Ox.

IMG_1419-COLLAGE.jpgDer Preis für Burger sind mit zwischen 8 und 15 Euro aus meiner Sicht tatsächlich als nicht gering als einzustufen. Mein Cheeseburger kostete knapp 9 Euro. Pommes sind dabei noch nicht inkludiert – und wenn man diese um knapp 4 Euro dazu bestellt sind diese wiederum ohne das Ketchup. Geschmeckt hat der Burger jedoch vorzüglich. Qualität hat seinen Preis, muss man an dieser Stelle wohl einfach sagen.

Zum Bier sei am Ende noch gesagt – dass die Auswahl wirklich toll ist. Die aktuell sehr starke Craft-Beer-Szene findet dort auch Niederschlag. Nachdem wir das Mittags-Arbeitstreffen gegen Ende auch in eine Kurz-Weihnachtsfeier umfunktioniert haben, konnten wir beim „Brewer“ auch noch ein kleines Bier genießen. Ganz eingespielt schien die Kellnerin mit den vielen Biersorten noch nicht – aber letztlich haben wir das richtige gefunden. Auffallend dabei am Glas auch dort das Gastro-Konzept des Hauses.

Gesamt-Fazit: Mir hat’s gefallen.

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An dieser Stelle möchte ich diesen Artikel vom 12.12. heute am 24.12. aktualisieren, weil wir kürzlich neben dem Butcher auch den Baker probiert haben. Die Pizzen sind echt rasch serviert worden, obwohl das Haus als voll bezeichnet werden konnte. Geschmeckt hat sowohl die Schinken- als auch die Rucola-Pizza sehr gut. Wir waren mit Freunden dort und so befinden sich auf der folgenden Collage auch weitere Speisen, die auch alle als gut geschmeckt haben.

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2 Antworten zu Glorious Bastards

  1. Pingback: Ängus Downtown | pep

  2. Pingback: Barefoot coffee and bar | pep

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