Berufsbegleitendes postgraduales Studium

Voller Freude über das kürzlich abgeschlossene postgraduale Studium zum Thema Energiemanagement habe ich mich auch gleich freiwillig als Redner bei der akademischen Feier gemeldet. Das steigert zwar den Nervositätsgrad – aber nachher ist man dann doch froh, es gemacht zu haben, weil es ja nicht weh tut.

EnergiemgmtAS2017_072 - KopieWorüber ich da so gesprochen habe möchte ich auch hier im Blog sinngemäß niederschreiben:

Den Lehrgang habe ich mit Hilfe von 3 Gedanken Revue passieren lassen. In wahrheit sind das sehr banale Dinge, die mehr oder weniger logisch erscheinen, aber halt zu solchen Anlässen doch wieder sehr gut passen und die Sache auf den Punkt bringen: Wollen, Können und Zufall.

Beim Zufall geht es darum, Chancen die sich zum Teil überraschend ergeben auch zu nutzen. Dies ist beim berufsbegleitenden Studieren noch mehr der Fall als sonst, da hier andere Bedingungen wie Familie und Beruf aber auch die Kosten Einfluss nehmen. Und wenn sich die Chance ergibt, soll an sie nutzen – so die Message an dieser Stelle. Im Übrigen ist der Zufall meiner Meinung nach ein Moment, der zu wenig Beachtung findet obwohl er sehr viel entscheidet.

Das Wollen – oder anders gesagt – die Motivation ist beim berufsbegleitenden Studieren unbedingt erforderlich. Nachdem der Job sich nicht von selber macht, müssen Abend- und Wochenend-Stunden fürs Lernen und Arbeit herhalten. Da gehört auch eine gewisse Leidensfähigkeit dazu, denn dass Elektrotechnik, Regelungstechnik, Risikomanagement oder Verwaltungsverfahrensrecht tatsächlich immer spannend ist, entspricht schlicht nicht der Tatsache. Umso mehr ist man stolz, wenn man die Sache positiv abgeschlossen hat.

Können beschreibt die Möglichkeit, den Lehrgang zu besuchen und an dieser Stelle zollt man Dankbarkeit an die vortragenden Professoren, die uns begleitet haben. Dankbar war ich auch, dass wir die Zeit trotz Mehrfachbelastung gesund über die Runden gebracht haben. Auch das keine Selbstverständlichkeit. Danke gesagt habe ich dabei auch der eigenen Familie, die ebenso Rücksicht auf die zeitlichen Erfordernisse nehmen mussten. „Früher hat man den Eltern gedankt, dass sie einen zum Lernen gedrängt haben – im Erwachsenenleben fragt man seinen Partner, ob man lernen darf.“ – lautete mein witziger aber wahrer Spruch an dieser Stelle.

Geschlossen habe ich die knapp 5-Minütige Rede mit den Wünschen, weiterhin die Zufälle, Motivation und das Können auf unserer Seite zu haben und sich im Kreise der Lehrgangsteilnehmer weiterhin zu treffen.

EnergiemgmtAS2017_0662

Auch wenn die Rhetorik besser sein könnte, stelle ich hier trotzdem einen Link mit dem Video zur Rede online.

Werbeanzeigen
Dieser Beitrag wurde unter Arbeitsorganisation, Freizeit, Sinn&Leben abgelegt und mit , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s