Tag 23/27

Heute war einer jener Arbeits-Tage, die diesen Titel auch wahrlich verdienen. Also außer Arbeit war nicht viel. Da mir diese Spaß macht, ist das grundsätzlich nicht tragisch, nur halt etwas ernüchternd für den Blog hier. Nicht einmal meinen heute wieder einmal erhaltenen Zutrittsauswies (diesmal kein Pickerl – aber im Grunde das selbe) kann ich posten. Nicht weil ich vergessen hätte ein Foto davon zu machen, sondern weil darauf auch sensible Infos enthalten waren, die ich nicht posten kann. 

Deswegen schreibe ich über ein immer aktuelles Thema, das ein Fernsehstar ausländischen Ursprungs vor 34 Jahren mit „E.T. nach Hause telefonieren“ so einfach und klar beschrieben hat. Wenn ich an meine längeren Auslandsaufenthalte von vor 15, 10 und 5 Jahren zurückdenke, merke ich erst die eklatanten Weiterentwicklungen der Kommunikationsmöglichkeiten. Davon liest und hört man in sämtlichen Medien, aber so richtig bewusst gemacht habe ich es mir hier und heute erst so richtig. 

Folgend eine Auflistung jener Kanäle, mit denen ich von Brüssel aus schon in Richtung Heimat – aber auch hier innerhalb Brüssels – bereits kommuniziert habe:

  • WhatsApp – Messenger, Sprachtelefonie sowie Videotelefonie
  • FaceTime – Sprachtelefonie sowie Videotelefonie
  • Facebook – Social Media Plattform, Messenger und Videotelefonie
  • Instagram – Foto
  • Flickr – Foto
  • MailChimp – Mailverteiler 
  • LinkedIn – berufliches Netzwerk (hat jetzt hier in Brüssel bei mir Xing verdrängt)
  • Duo – Vidoetelefonie
  • Allo – Messenger
  • Twitter (passiv)
  • Last – but not least: WordPress

Zusammengezählt also auf 16 Kanälen. Rechnet man noch E-Mails – beruflich wie privat – sowie das gute alte Telefon – Festnetz und Mobil – dazu, komme ich auf grob gerechnet 20. Und dabei lasse ich weg, dass ich mehrere private E-Mail-Accounts pflege sowie leider nicht mit einem Handy auskomme. Medienkonsum via Zeitungen (ePaper), Homepages oder Pressespiegel könnten auch noch separat angeführt werden. 

An dieser Stelle höre ich nun auf, da ich schon schockiert genug bin und wohl besser mein Medienverhalten überdenken sollte. Vielleicht werde ich als ersten Schritt meinen Snapchat-Account löschen, weil den hab ich dieses Monat noch gar nicht genutzt. 😉 

Abseits dieser gewonnenen Erkenntnis über das vermutlich zu exzessive Nutzen der neuen Medien bin ich jedoch froh, dass es diese technischen Möglichkeiten gibt. Es ist fast schwer vorzustellen, dass ich schon Auslands-Telefonrechnungen von 2.000 oder 3.000 Schilling hatte und damit trotzdem das Gefühl hatte, nur kurz in Kontakt gewesen zu sein. (und nein, ich rechne das jetzt nicht um. Es reicht, zu wissen, dass es relativ viel Geld war…). 

Werbeanzeigen
Dieser Beitrag wurde unter Brüssel abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eine Antwort zu Tag 23/27

  1. StampingLine schreibt:

    Seht guter Artikel! Da wird einem mal bewusst wie viele Medien es gibt und wie viel man davon nützt. Echt schockierend 🤔😶

    Liken

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s