Typischer Sonntag

Der Sonntag ist jener Tag an dem nicht gearbeitet wird, Zeit mit der Familie verbracht wird und an dem man sich schlicht ausruhen kann. Eine gute Sache, wie ich meine. Auch deswegen, weil er einen gewissen Trott unterbricht und dem Kopf und Körper Abwechslung bietet. Für jene die am Sonntag arbeiten, gilt diese Beschreibung wohl für einen anderen Wochentag – aber ähnlich.

Der Sonntag – früher auch „Tag des Herren“ genannt – war einmal für viel viel mehr Leute als heute jener Tag an dem man als Familie geschlossen und im schönsten Gewand in die Kirche ging und lauschte, welche Ratschläge der Priester anhand der Bibeltexte zu geben vermochte. Man kann aus dem Blog herauslesen, dass ich auch in der heutigen Zeit, in der solche Ratschläge natürlich für viele Leute überflüssig sind, zu denen gehöre, die das etwas anders sehen. Kurzum: Der heutige Sonntag wurde dazu genutzt um einem Hochamt beizuwohnen das ich echt schön gefunden habe. Wir haben nach der Feier sogar noch einige Zeit in dieser Kirche, welche in dem Fall der Neue Dom in Linz war, verbracht. Immer wieder bewundernswert und schön anzusehen.

Nach dem Kirchgang (klingt schon fast antiquiert… ) führt uns der Weg natürlich ins Gasthaus. Am Weg zu diesem Ziel haben wir übrigens den Priester mit dem Con-Zelebranten im Kaffee gesehen – also auch sie pflegen dieses Ritual nach der Messe.

Gut genährt ist der Nachmittag natürlich mit der Familie zu verbringen. Und was gibt es dafür typischeres als an den See zu fahren. Voll bepackt mit Liegestuhl, Getränken und in unserem Fall auch etwas zu Essen, ging es an den Pichlingersee der an dem Tag Zielort von etwas mehr Leuten war als der Neue Dom… Trotzdem haben wir nicht übereinander liegen müssen und konnten den Nachmittag gut genießen.

Und damit der typische Sonntag noch ein kleines Stückchen typischer wird, tut man auch dem Körper noch etwas Gutes (nein – kein Bier) und betätigt sich sportlich. Zugegeben ist eine Runde um den Pichlinger See jetzt nicht die Mega-Sache (3,45km), aber bei gut 30 Grad dann trotzdem irgendwie schweißtreibend.

Und wenn man glaubt, es geht nicht mehr typischer, stellt man sich die Frage wie der Abend gestaltet werden kann. Natürlich gemütlich auf dem Sofa, einen (gerne auch sinnlosen) Film angesehen, ehe irgendwann doch die ersten Gedanken Richtung neue Woche abgleiten.

Schön war es.

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