Das Gute in der Nähe

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„Warum in die Ferne, wenn das Gute so nahe?“ so lautet ein Spruch, den man ab und hört. Als jemand der schon das eine oder andere Plätzchen in der Welt gesehen hat, bin ich nicht 100% mit der Aussage zufrieden, weil man damit sagen will, dass man eh daheim bleiben soll. Ich beantworte die Frage gerne mit „Damit man das Gute in der Nähe schätzt, braucht man die Ferne als Vergleich“.

Wenn man über die individuelle Ebene hinausgehend die kollektive Situation der Wohlstandsgesellschaften betrachtet, so scheint man aktuell die Phase zu kommen, das Gute in der Nähe wieder mehr wertzuschätzen. Das durchdringt natürlich nie alle Bereiche, aber ‚regional‘ scheint im Bezug auf Essen, Wohnen, Freizeit,… modern zu sein. Man hat die Möglichkeiten genutzt um in die Ferne zu schauen und sucht nun wieder mehr das Gute in der Nähe. Oder noch allgemeiner könnte man dazu sagen, dass jeder Trend von einem Gegentrend gefolgt wird. Auch nicht unbedingt ein Geheimnis und wohl schon seit es Menschen gibt gültig.

Wichtig scheint es mir dabei zu sein, das jeweils Gute für sich und sein Umfeld herauszunehmen. Denn das Ferne ist auch nur das Gute in der Nähe – nur halt wo anders und deswegen meist nicht 1-zu-1 anwendbar oder erkennbar.

Aber jetzt zum Abschluss des Beitrages und zum Verdauen des letzten Satzes noch kurz auf den Boden der Realität zurück: Vergangenes Wochenende haben wir einen kurzen Trip in den Bezirk Kirchdorf gemacht. Das schöne (und nahe) Traunviertel ist mir offenbar bislang zum Teil noch verborgen geblieben. Mir waren die Orte in diesem schönen Fleckchen Oberösterreich nur vom Hören – meist aber nicht einmal daher – ein Begriff. Zwischen dem Kremstal und dem Ennstal gelegen, lädt das Steyr-Tal zu kürzeren und längeren Spaziergängen in der grünen hügeligen (manche würden dazu schon gebirgig sagen) Landschaft ein. Ein paar Fotos vom Trip – eines steht am Beginn des Blogs – befinden sich in meiner Flickr-Seite.

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