Positives Denken / Optimismus

Vorneweg muss ich gleich anführen, dass in diesem Blog die Antwort auf diese Frage „Wie denkt man positiv“ nicht gegeben werden kann. Und wenn man bedenkt, wie viele kluge Leute sich damit schon beschäftigt haben und wie viele Bücher dazu täglich neu auf den Markt kommen kann hier auch nur ein kurzer Abriss versucht werden. Selber habe ich mich nicht irgendwie spezifisch wissenschaftlich mit dem Thema auseinander gesetzt. Aber ich gehöre schon zu der Spezies, die sich ab und an Gedanken dazu machen.

Das beste an dem Thema ist, dass es vermutlich genau es so viele Wege zum positiven Denken gibt, wie es Menschen auf der Welt gibt. An dieser Stelle ein kleiner Selbsttest: Wenn du das jetzt nicht positiv findest, dass es so viele Wege zum positiv Denken gibt, sondern eher schade, dann gehörst du meiner laienhaften Einschätzung nach nicht zu den Heavy-Positiv-Denkern. 😉

Es gibt aber ohnehin nicht „nur“ positiv und „nur“ negativ. Außer man befindet sich gerade auf einem Drogentrip auf der einen oder anderen Seite, denn die dürften relativ reinrassige Gefühlszustände hinbekommen. Zumindest wird das in diversen Filmen manchmal so dargestellt. Normal liegt eben beides vor und es liegt an einem selber, welchem Denken der Vortritt gelassen wird. Manchmal drängt sich die eine Seite mehr auf (Krankheit) und manchmal die andere Seite (Lottogewinn). Die Kunst liegt darin, einen für sich ausgewogenen Mix zusammenzustellen, denn man muss nicht ständig auf Wolke 7 sein. Man könnte auch an einem Lottogewinn als erstes etwas negatives finden – genauso wie man eine Krankheit als Chance in eine positive Richtung wahrnehmen kann.

Mit „es liegt an einem selber“ war ich vermutlich etwas zu optimistisch, denn so eine Stimmung kommt nicht willkürlich zustande – sondern folgt meist einer Prägung. Diese Wiederum haben Erfahrungen als Hintergrund. Damit soll aber nicht gesagt sein, dass man sich dem komplett ausgeliefert fühlen sollen. Mit unserem täglichen Leben schaffen wir ja selber immer wieder Erfahrungen die uns prägen. Aber wir sollten uns bewusst sein, dass es wie bei der Wippe am Spielplatz um einen Balance-Akt mit Aufs und Abs geht. Die Aufs gilt es zu genießen und als Erfahrung/Prägung zu speichern. Die Abs soll man ebenso bewusst wahrnehmen und rechtzeitig die Beine unterstellen, bevor einem der Ar…. wehtut. Und – um bei dem Bild zu bleiben – dürfen wir unsere Beine nutzen um uns abzustoßen, wenn wir glauben, dass eine Drehung nach oben notwendig wäre. Aber das geht nicht auf Befehl oder mit Gewalt (dann wäre man ohnehin schnell wieder unten…).

Und für jene die „einfache“ Tipps für die Wippe des Lebens suchen:

  • bewusst Atmen
  • mehr Lachen
  • regelmäßig bewegen
  • Dankbarkeit lernen
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