Menschenmassen

Das allein-stehende Wort „Menschenmassen“ wirkt auf mich irgendwie nicht unbedingt sympatisch. Warum das so ist, kann ich nicht genau sagen. In der Rückschau der letzten paar Wochen war ich jedoch Zeuge von gleich mehreren Massen-Ereignissen und kann nur Positives davon berichten. Und es waren in Wahrheit auch erst die Massen an Menschen vor Ort, die das entsprechende Ereignis zu dem gemacht hat, was es war. Masse ist also nicht immer schlecht.

Zuerst war da das Konzert eines in Österreich viel später als im Ausland anerkannten, wertgeschätzten und ausgezeichneten Künstlers: Parov Stelar. Nach den ersten paar Elektro-Swing-Tönen des DJ-Künstlers der mit Band die neue Tour in Traun – unweit von Linz – startete, tobte die Menschenmasse bereits.

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Und die Stimmung hielt trotz Hitze und Luft- sowie Wassermangel ganze 1,5 Stunden durch. Tiere dürfte man wohl unter diesen Bedingungen nicht so lange unter diesen Bedingungen halten – aber das ist eine andere Geschichte…

Wenig später besuchten wir dann in Linz das größte Open Air Festival Oberösterreichs. Gesponsert, veranstaltet und promotet wird das 2-Tages-Event das auf 12 Bühnen 400.000 Gäste anlockt von der mächtigsten Tageszeitung Österreichs, der Krone. Wir wanderten von Bühne zu Bühne und verweilten dort eine Zeit, wo es uns gerade gefiel. Besonders lange hielten wir uns bei „Jack the Busch“ auf, der sehr sympatisch und gesanglich erstklassig die Hauptplatz-Bühne am Samstag eröffnete und dabei seien Weg vom Straßenmusiker in die Charts beschrieb.

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Gerechnet an den Gästen war das dritte Massen-Event, das wir ebenfalls kürzlich besuchten, noch eine Spur größer: das Karpfhamer Volksfest. Obwohl Karpfham, das zu Bad Griesbach im Landkreis Passau gehört (ziemlich genau 1 Stunde mit dem Auto von Linz) vermutlich keine 2.000 Einwohner zählt, hat es sich mit 500.000 Gästen in 5 Tagen zu einem der größten bayrischen Volksfeste herausgemausert. Zum Vergleich: Der Urfahranermarkt in Linz schafft diese Besucherzahlen in 10 Tagen. Entsprechend doppelt so groß sind die Zelte gewesen. Und vielleicht war auch aus dem selben Grund das Bierglas dort doppelt so groß? 😉

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