Rex – Gönn dir ein Glas

Wenn die Kantine geschlossen bleibt, was in den Sommermonaten aufgrund Betriebsurlaub schon mal vorkommen kann (zumindest in meinem Fall ist das aktuell so), ist das nicht nur traurig, sondern bietet die Möglichkeit sich auf die Suche nach alternativen Essensquellen zu machen. Wenn man sich meinen Blog so durchliest, könnte man durchaus den Eindruck gewinnen, dass ich das auch sonst mache, was natürlich auch nicht ganz falsch ist 😉

Genug der Einleitung. Heute Mittag war ich bei einem Lokal in der Arkade (Egger Passage) das erst kürzlich, Ende Juni 2015, eröffnet hat. Dass das „REX“ (Regional, Echt, Xund) noch keine 2 Monate alt ist überrascht, wenn man vor dem Eingang steht insofern, als das die Beschilderung, wie man vielleicht am folgenden Foto sehen kann, schon ziemlich rostig ist. Das passt aber gut zum Retro-Auftritt, denn die Besonderheit des Lokals erinnert eher an (Groß-)Mutters Marmelade-Einmachzeit. 

Die Speisen – es werden täglich 2 Hauptgerichte + 1 Vorspeise und 1 Nachspeise angeboten – werden in sogenannten REX-Gläsern serviert bzw. holt man sich diese an der Kassa. Um im Glas gut schneiden zu können bekommt man auch ein extra darauf abgestimmtes Besteckt. Positiv finde ich dieses System insbesondere für jene, die sich diese Einweckgläser-Speisen gegen einen Pfand „2go“ mitnehmen. Etwa die Hälfte isst vor Ort im schön angelegten kleinen Innenhof oder direkt im Laden. Die andere Hälfte speist lieber im Büro, oder sonstwo, aus dem Glas, haben die jungen Betreiber erzählt. 
Geschmeckt hat das Essen – in unserem Fall waren es Cevapcici mit Kartoffeln – wirklich sehr gut. Einzig die (kleine) Menge war mein Kritikpunkt. Aber vielleicht war das der Beitrag zum „Xund“ im Falle der Civapcici. 😉 . Die Mengenabstimmung könnte aus meiner Sicht auch die Herausforderung des REX-Systems sein, weil die Gläser einfach eine gewisse Größe haben, die es zu füllen gilt, und mehr geht nicht… Super finde ich übrigens die Getränke-Karte die Spezialitäten wie „Die Weiße“, das „Augustiner Bräu“ oder etwa auch „Dirndler“ (Mostradler) beinhaltet. 

  
Ich wünsche dem jugen Gastro-Unternehmerteam alles Gute und hoffe, dass das Sommerloch (bei der Hitze war fast nix los heute) bald überstanden ist und das System aufgeht. 

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