Lesen – lieber spät als nie

Wenn ich behaupte, dass sich Gewohnheiten, Vorlieben, Geschmäcker und damit auch Hobbies im Leben ändern können, werden mir die meisten Recht geben. Um im sportlichen Bereich zu beginnen, gibt es für viele (Burschen) z.B. die Phase des Fußballspielens. Diese Phase klingt meistens im Gleichklang mit diversen Verletzungen oder anderen beruflichen oder/und privaten Verpflichtungen ab. Ähnlich ist es beim Ausgehen, dass zwischen 15 und 25 Jahren – oder sagen wir 30 😉 – mehr Reiz hat als dann mit 35 oder 45. Oder es ändert sich zumindest das „Wie“ bzw. „Wie intensiv“… Wenn ich aber erzähle, dass ich das Lesen erst kürzlich zu meinen Hobbies zähle und ich vorher sogar dem abgeneigt war, sind viele verwundert. Lesen scheint also ein Hobby zu sein, das für viele eine Dauereinrichtung zu sein scheint. Also das Wiener Schnitzl der Freizeitgestaltung, das Kleinkinder, Erwachsene wie Greise gerne verspeisen. Ich bin da offenbar als Spätzünder erst mit 30+ dank meiner lieben Frau, die diesem Hobby schon länger frönt, auf den Geschmack gekommen. Aber wie schon die Überschrift sagt: Lieber spät als nie… Aber nachdem man das Lesen ja gottseidank in Österreich alle lernen und nicht so leicht verlernt und ich regelmäßig Zeitschriften, Zeitungen und auch andere Fachliteratur konsumiert habe, startete ich das Unterfangen „Lesen nur zum Spaß“ vor ein paar Monaten. Und wenn dieser Schritt mit der Entscheidung einhergeht, um die selbe Zeit weniger fernzusehen, macht man in Punkto Unterhaltung echt einen Qualitätssprung nach vorne, wie ich meine. Das heißt in meinem Fall aber auch nicht, dass hochkarätige Literatur verspeist wird, aber eine Folge CSI odgl. ist einfach leicht überboten, insbesondere deswegen, weil das Hirn ja selbstständig und viel arbeiten darf, was beim Fernsehen andere für jemanden erledigen. Zur Zeit macht mir die Abwechslung dessen, was ich lese, am meisten Spaß. Aber wer weiß, vielleicht entscheide ich mich auch mal für eine bestimmte Richtung. 

Und weil ich es heute erst ausgelesen habe, darf ich an dieser Stelle noch einen Buchtipp abgeben für „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ von Jonas Jonasson. War wirklich witzig, spannend, lehrreich und cool geschrieben nochdazu und somit bislang das beste Buch. 

Einfache Kost – aber recht unterhaltsam und lustig – sind die Bücher von Rita Falk über den Kommissar Eberhofer und seinen Mordermittlungen, von dem ich auch schon drei hinter mir habe und zwei weitere schon im Buchregal stehen. 

Schräg und definitiv phantasieanregend sind die Bücher „Mieses Karma“, „Plötzlich Shakespeare“ oder „Happy Family“ von David Safier. Vermutlich nicht jedermanns Sache, aber mein Geschmack war’s. 

Eher weniger konnte ich mich für das von Freunden angepriesene „Hummeldumm“ von Tommy Jaud erwärmen. Das Buch „Millionär“ von Jaud hat mir wiederum schon gefallen. 

Gar nicht losreißen konnte ich mich vom Thriller „Nacht im Central Park“ von Guillaume Musso. Wobei Thriller irgendwie (noch) nicht zu meiner Lieblingskost zählen. 

Und nachdem ich einmal gegoogelt habe, welche Bücher man gelesen haben sollte, habe ich auch „Der alte Mann und das Meer“ von Ernst Hemingway gelesen und war von der bildhaft – lebhaften Beschreibung wirklich begeistert. Da hat er wohl den Nobelpreis für dieses Buch nicht umsonst bekommen. 😉 

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