Menü gegen Burnout

Aufgrund mehrerer in meinem Umfeld gerade kursierenden Fällen des sogenannten Burnout, die Bandbreite geht dabei von „der könnte es haben“ bis „diagnostiziert & womöglich für 2-3 Jahre außer Gefecht“ möchte ich ein paar Gedanken dazu niederschreiben. Vorneweg sei auch gesagt, dass bei einem vorliegenden Burnout meiner Einschätzung nach alle Infos und Tipps – seien wie auch noch so logisch, gut-gemeint und nachvollziehbar – keine professionelle Therapie ersetzen.

Was mich auch zu diesem kurzen Eintrag bewogen hat, ist die Aussage eines guten Bekannten, mit dem ich heute beruflich zu tun hatte. Er hat mir sein für sich passendes Rezept gegen „Ausgebrannt-sein“ geschildert, das mir aufgrund der Einfachheit gefallen hat. Demnach hat jeder 3 Standbeine im Leben: Den Job, die Familie und seinen Egoismus. Die Gewichtung kann phasenweise verändert sein und mag in der Ausprägung individuell abweichen, wobei alle 3 Beine erste Priorität besitzen. So kann der Job z.B. ein klassischer Beruf, die aktuelle Ausbildung oder das Management des Haushalts sein. Dass Familienkonstellationen verschiedenster Natur sein können ist auch allseits bekannt. Gute Freundschaften rechne ich in diesem Fall auch zur Familie. Und auch, dass man sich selber nicht vernachlässigen soll, scheint mittlerweile den meisten klar zu sein – Stichwort Sport, Glaube, Entspannung usw. Dank dieses 3-Beins steht man fest im Leben und brennt auch dann nicht gleich aus, wenn eines dieser 3 Beine zu wackeln beginnt. Umgekehrt betrachtet ist man dann Burnout-gefährdet, wenn gleich 2 oder gar 3 dieser Beine fallen oder zu fallen beginnen.

Diese Information hat mich jetzt nicht überrascht oder schockiert. Dieses einfache Modell zeigt jedoch recht gut, dass es kein einfaches Rezept gibt, das diesen fiesen und brutalen Erschöpfungszustand bekämpft. Vielmehr braucht es ein mit vielen Zutaten individuell abgeschmecktes (in dem Fall 3-gängiges) Menü.

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