Tag der Arbeit: Dankbarkeit

Nachdem in Österreich – und wie ich über Wikipedia erfahren hab auch in Deutschland, Lichtenstein, Belgien und Teilen der Schweiz – der morgige 1. Mai als gesetzlicher Feiertag begangen wird, schreibe ich hier über eben diesen „Tag der Arbeit“. Die Mai-Aufmärsche der Arbeitnehmerorganisationen stehen in größeren Städten morgen sicher wieder an der Tagesordnung. Aber natürlich haben sich drum herum auch andere Gruppen formiert um auf ihre Anliegen hinzuweisen. Unternehmer weisen darauf hin, dass es den Tag der Arbeit ohne Arbeitgeber auch nicht gäbe. Oder, was einige vermutlich nicht wissen, findet einen Tag davor, am 30. April, der Tag der Arbeitslosen statt.

An „Gedenk“-Tagen wie diesen denke ich oft über deren möglichen Sinn nach. Für mich bedeutet der 1. Mai z.B. auch, dass ich froh sein kann, Arbeit zu haben. Das erfährt man insbesondere im Gespräch mit jenen, die gerade keine Arbeit haben. Sehr präsent ist mir das heute am Martin Luther Platz in Linz am Aktionstag zum Tag der Arbeitslosen geworden. Es ist bei der Arbeit vermutlich so wie bei der Gesundheit, die man auch erst so richtig schätzt, wenn man krank ist.

Wir brauchen also Gedenk-Tage auch dafür, um Dankbarkeit z.B. für eine Beschäftigung zu lernen, selbst wenn sie manchmal lästig, fordernd und aufreibend sein mag. Vielleicht begeht man Tage wie den 1. Mai, den Gesundheitstag am 7. April oder den Friedenstag am 21. September künftig noch mehr mit dieser gewissen Dankbarkeit.

Übrigens: Ich werde den Tag der Arbeit diesmal (dankbar) arbeitend verbringen 😉

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